Hinweis
Die Kapitel enthalten Kommentare und Exkurse sowie Übungsaufgaben und Fragen zur Prüfungsvorbereitung.
- Mithilfe der Kommentare erläutern wir Ihnen die Fachinhalte und beziehen diese auf die Schulpraxis.
- Die Exkurse bieten wir Ihnen als optionale Vertiefung an.
- Die Übungsaufgaben bestehen aus unterschiedlichen Formaten: z. B. Single-Choice-Fragen, Zuordnungsaufgaben, Fallbeispiele, etc. Mit den Übungsaufgaben fokussieren wir auf zentrale Inhalte, um diese besser erarbeiten zu können.
- Die Fragen zur Prüfungsvorbereitungen helfen Ihnen, um die zentralen Inhalte für die Prüfung vorzubereiten.
Peer Involvement
Peers üben als zentraler Bezugs- und Orientierungspunkt einen besonderen Einfluss auf Gleichaltrige aus (Heyer, 2010). Sie stehen aufgrund des gleichen Alters vor ähnlichen Herausforderungen im Alltag, bewegen sich in ähnlichen Lebenswelten und haben häufig ähnliche Interessen. Aufgrund der vielen Überschneidungspunkte gelingt es ihnen i. d. R. sehr gut, sich in die Situation und Gedanken ihrer Altersgenossen hineinzuversetzen. Sie können die alltäglichen Probleme anderer gut nachvollziehen, da sie selbst mit ganz ähnlichen Herausforderungen konfrontiert waren, sind oder noch werden. Sie gelten daher als Vorbilder, „kreative Problemlöser*innen“ und Expert*innen in Bereichen, in denen man sich selbst unsicher oder unerfahren fühlt. Peers wissen, was ihre Altersgenossen bewegt. Sie haben eine ganz eigene Form der Innensicht, die Erwachsene nicht (mehr) haben können. Aus diesen Gründen fällt es Kindern und Jugendlichen häufig leichter, Informationen, Lerninhalte oder auch Ratschläge von Gleichaltrigen anzunehmen. Sie fühlen sich besser verstanden und können leichter Bezüge zur eigenen Lebenswelt herstellen. Dies kann Peer-to-Peer-Lernprozesse sehr effektiv werden lassen. Eben jene Lernprozesse versuchen sich Ansätze unter dem Dachbegriff des „Peer Involvement“ zunutze zu machen. Peer Involvement muss nicht auf die explizite Weitergabe von Wissen bezogen sein. Vielmehr kann es auch darum gehen, biographische Herausforderungen und Entwicklungsprobleme zu diskutieren oder soziale Beziehungen auf andere Art und Weise zu gestalten. Peer Involvement verfolgt das Ziel, Erfahrungswissen unter Jugendlichen besser zu vernetzen, Persönlichkeitsentwicklung und Selbstwirksamkeit zu fördern und sozial erwünschte Verhaltensänderungen anzuregen. Es lassen sich mindestens vier Arten der Einbindung von Jugendlichen (Peer-Involvement) unterscheiden:
1. Peer Education
Peer Education bedeutet grundsätzlich so etwas wie „Bildung unter Gleichen“. Hier können Jugendliche direkt voneinander, d. h. von dem Wissen, den Erfahrungen und den Ideen ihrer Peers lernen. Die klassische Rollenverteilung in Lehrende und Lernende, die durch unterschiedliche Wissensstände und ein Machtgefälle zementiert wird, gibt es hier nicht. Jede/Jeder ist gleichzeitig Vermittler*in und Empfänger*in von Wissen und Erfahrungen. Alle Beteiligten begegnen sich auf Augenhöhe (Keller, 2024).
Peer Education Prozesse sind freiwillig und informell. Sie finden in der Regel in außerschulischen Settings statt, genauso wie die Jugendarbeit. Damit stehen sie im Gegensatz zu Bildungsprozessen in der Schule, wo das Lernen hierarchisch, vorstrukturiert und prüfungsorientiert ist. Durch die Freiwilligkeit der Interaktion fühlt sich das Lernen über Peer Education z. T. auch gar nicht wirklich wie Lernen an – es geschieht fast automatisch.
2. Peer Tutoring
Anders als bei Peer Education finden diese Formate eher im formelleren Rahmen, z. B. im Klassenverband, statt. Auch hier werden Jugendliche durch Jugendliche geschult. Dies wird jedoch stärker durch erwachsene Personen (häufig: Lehrer*innen) strukturiert und angeleitet. Peer Tutoring findet immer in Dyaden statt: eine der Jugendlichen fungiert als Lehrkraft (Tutor) und vermittelt der anderen Person, dem Tutee, Wissen oder regt zu Verhaltensänderungen im Unterricht an (Keller, 2024). Von Peer Tutoring profitieren dabei beide Seiten. Neben den Lernenden gewinnen nämlich auch die vermittelnd tätigen Jugendlichen neue Kompetenzen emotionaler, sozialer und pädagogischer Art dazu (Hattie, 2013). Sie lernen z. B., Inhalte verständlich zu vermitteln, Erfahrungen zu teilen und an unterschiedliche Wissensstände bei ihren Gegenübern anzuknüpfen. Ebenso zählen Selbstmanagement und Emotionsregulation zu den gestärkten Kompetenzen. Dies wird auch als „Teaching Effekt“ bzw. Tutor*inneneffekt bezeichnet. Beim Peer Tutoring ist es möglich, die Rollen von Tutor und Tutee immer mal wieder zu wechseln, um beiden Seiten vielfältige Lernerfahrungen zu ermöglichen.
3. Peer Meditation
Hier besteht der Ansatz darin, zwischenmenschliche Konflikte unter Schüler*innen durch Gleichaltrige gemeinsam bearbeiten und lösen zu lassen. Einige Peers werden vorab gezielt zur Streitschlichtung ausgebildet und fungieren dann freiwillig als Mediator*innen. Bei einem Konflikt hören sie sich die Positionen der Streitparteien an und erarbeiten gemeinsam eine einvernehmliche Lösung, mit der alle zufrieden sind (Win-Win-Prinzip). Wichtige Voraussetzung ist dabei, dass die Konfliktparteien freiwillig an der Mediation teilnehmen.
Der Peer Mediation Ansatz beruht auf der Erkenntnis, dass Vorschläge und Regelungen von (z. T. auch älteren) Mitschüler*innen häufig besser angenommen werden als von Erwachsenen. Jugendlichen sind die Probleme und Bedürfnisse der Streitparteien häufig viel besser zugänglich als das bei Erwachsenen der Fall ist. Zudem bestehen unter Gleichaltrigen z. T. weniger Hemmungen, die eigenen Schwierigkeiten und Konflikte zu offenbaren. Neben akuten Konflikten können Peer Mediator*innen auch zur Prävention von Gewalt oder zur Stärkung des Zusammenhalts in der Klasse eingesetzt werden. Erfolgreich eingesetzt kann der Ansatz das soziale Klima an der Schule verbessern, Lehrkräfte und Schulleitung entlasten sowie Konfliktlösungskompetenzen und Selbstwirksamkeitserfahrungen unter Schüler*innen stärken.
Exkurs: Ein Beispiel aus der Praxis
In diesem Video erhalten Sie einen Einblick in die Arbeit der Streitschlichter*innen an der IGS Roderbruch:
Kommentar:
Peer Mediation stellt keinen Ersatz für die Aufgaben der Schulsozialarbeit dar. Denn letztere bringt (u. a.) auch in der individuellen Beratung und Begleitung eine professionelle Expertise mit, die Peer-to-Peer-Angebot so nicht leisten können. Peer Mediation ist auch in ihrem Wirkungsbereich begrenzt und kann nicht für jede Konfliktsituation eingesetzt werden. Eine Dynamik, die sich mithilfe dieses Ansatzes z. B. nicht effektiv bekämpfen lässt, ist Mobbing oder Cybermobbing. Hier bedarf es der gezielten Intervention durch eine erwachsene Person, um Mobbingstrukturen nachhaltig aufzulösen
4. Peer Counseling: informelle Beratung durch Gleichaltrige (z.B. Gesundheitscoach; Schulfragen)
Beim Peer Counseling werden Jugendliche durch Gleichaltrige informell in einer 1:1 Situation beraten. Diese Beratung kann sich z. B. auf schulische, familiäre oder gesundheitliche Themen beziehen. Die beratenden Peers werden auch als sog. Peer Educators bezeichnet. Sie werden von Erwachsenen (z. B. Lehrkräften) auf die Beratungssituation vorbereitet und begleitet, sind jedoch in der Ausübung der Beratung frei. Peer Educators dienen zumeist als Rollenmodelle bzw. Vorbilder. Sie versuchen, den Ratsuchenden neue Problemlösungsstrategien zu unterbreiten und Veränderungen ihrer Gedanken und/oder Verhaltensweisen anzuregen. Die Vorschläge dazu beruhen auf persönlichen Erlebnissen und Erkenntnissen der Peer Educators. Am bekanntesten sind entsprechende Angebote im Bereich von Suchtmittelkonsum, riskantem Sexualverhalten oder dem Umgang mit Gewalt. Peer Counseling profitiert insbesondere von der persönlichen Ebene der Beratungssituation und der Erkenntnis für die Jugendlichen, dass ihre Peers mit ganz ähnlichen Herausforderungen umgehen müssen wie sie selbst. Anregungen wirken glaubwürdiger, besser nachzuempfinden und weniger durch Autorität aufgezwungen als wenn z. B. erwachsene Expert*innen zu ihnen sprechen würden.
Exkurs: Andere Einsatzbereiche von Peer Counseling
Peer Counseling gibt es auch in ganz anderen Bereichen wie z. B. der Medizin. Bei Verletzungen oder Krankheiten, die erhebliche Auswirkungen auf das alltägliche Leben haben (z. B. schwerwiegende körperliche oder psychische Erkrankungen, Unfallfolgen), können sich Betroffene zusammenschließen und durch ihre Erfahrungen gegenseitig unterstützen. Die bekannteste Form einer solchen Beratung sind Selbsthilfegruppen. Von Peers wird in diesen Kontexten weniger wegen des gleichen Alters, sondern wegen der geteilten Leidenserfahrung gesprochen.
Positive Peerkultur: Ein praktisches Beispiel für Peer-Involvement
Positive Peerkultur (oder engl. „positive peer culture“) ist ein pädagogischer Arbeitsansatz, der sich das soziale Kapital, das in den Beziehungen zu den Gleichaltrigen steckt, zunutze machen möchte (Otto, 2015). Er setzt auf die Idee, dass Gleichaltrige sich effektiv gegenseitig unterstützen können, um ihre jeweiligen Probleme und Herausforderungen zu bewältigen. Damit legt der Ansatz Selbstbestimmung und -verantwortung in die Hände der jungen Menschen. Das methodische Mittel dafür ist eine angeleitete bzw. moderierte Form der pädagogischen Gruppenarbeit. Die läuft folgendermaßen ab:
- Schüler*innen treten in festen Gesprächskreisen von ca. 6-10 Personen regelmäßig (z. B. wöchentlich) zusammen. Dort bekommen sie die Möglichkeit, Probleme zu diskutieren, zu verhandeln und durch eigenes und gemeinschaftliches Handeln zu lösen.
- Hauptakteur*innen sind die betroffenen Jugendlichen. Sie sind die Agendasetter. Diskussionspunkte können z. B. zwischenmenschliche Konflikte, Entwicklungsherausforderungen oder einschneidende biographische Erfahrungen sein.
- Lehrkräfte oder andere erwachsene Personen sind zwar anwesend, jedoch nur moderierend tätig. Sie geben keine Themen vor und teilen auch nicht ihre eigenen Meinungen oder Ratschläge. Sie sorgen lediglich für den Rahmen des Gesprächs und helfen bei der Artikulierung und Aushandlung von Wünschen und Bedürfnissen (Brosch & Opp, 2011).
Das Gelingen von positiven Peergruppen ist davon abhängig, dass die beteiligten Jugendlichen bereit sind, sich untereinander zu öffnen (und damit zu verletzlich zu machen), sich empathisch und solidarisch zu zeigen, mit Mitschüler*innen kooperativ und lösungsorientiert zusammenzuarbeiten und Verantwortung für sich und andere zu übernehmen (Brosch & Opp, 2011). Im Erfolgsfall machen die Jugendlichen die Erfahrung, dass sie ihre Probleme mit eigenen Ideen und ohne äußere Anleitung selbstständig lösen können. Sie erfahren sich also als selbstwirksam.
Weitere Beispiele für Peer Involvement Ansätze:
Peer-Leader International (Ostrhauderfehn)
„Peer-Leader-International e.V. ist ein auf Peer-Education basierendes internationales Netzwerkprojekt zur Realisierung von Zielen zur nachhaltigen Entwicklung. Neben dem Standort im ostfriesischen Ostrhauderfehn gibt es Peer-Leader-Teams in Südafrika, Brasilien, Bosnien und Herzegowina, Malawi, Uganda, Tunesien und der Ukraine. Schüler*innen vernetzen sich hier auch international, um ihre Expertise zur Stärkung von Nachhaltigkeit, Klimaschutz usw. zu steigern sowie Räume für gesellschaftliches Engagement auszuloten und eigene Projekte anzustoßen.
Das Schüler-Medienmentoren-Programm (SMEP) vom Landesmedienzentrum Baden-Württemberg (LMZ)
https://www.lmz-bw.de/angebote/alle-angebote/schueler-medienmentoren-programm
Das Peer to Peer Projekt bildet Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren zu Expert*innen
in Sachen Medienproduktion, Medienschutz und Medienanalyse aus. Dabei geht es um Fragen wie: „Wie kann ich mit sozialem Druck auf Social Media umgehen?“, „Was haben Medien mit Klima und Umwelt zu tun?“, „Wie kann ich ein Spiel programmieren?“, usw. Die Expert*innen geben ihr Wissen an Gleichaltrige und Jüngere z. B. in Workshops, an Projekttagen, in Sprechstunden weiter und unterstützen sich so gegenseitig in ihrer Medienbildung.
Digitale Helden (Hessen)
http://www.digitale-helden.de/
Die Digitalen Helden sind Schüler*innen der 7.-9. Jahrgangsstufe, die am schulübergreifenden Mentor*innenprogramm teilnehmen. Sie werden in AGs oder Wahlpflichtfächern von pädagogischen Fachkräften zu selbst gewählten Themenbereichen ausgebildet. Die Held*innen beraten, geben Impulse und tauschen sich aus. Sie sprechen über digitale Themen rund um das Internet (z. B. Social Media, Kommunikation über Messenger-Plattformen, Klassenchats, Gaming, Sexting) und bieten Unterstützung zur Prävention von Cybermobbing. Die erfolgreiche Teilnahme wird für die Fachkräfte und Schüler*innen zertifiziert.
Wiederholungsfragen:
- Was bedeutet Peer Involvement und warum sind diese Ansätze effektiv für das kindliche Lernen?
- Beschreiben Sie die vier Typen von Peer Involvement.
- Was zeichnet den Arbeitsansatz der positiven Peerkultur aus?
Literatur:
Brosch, & Opp, G. (2011). Positive Peerkultur – ein Konzept zur Umsetzung von praktischen Empowermentkonzepten. In: W. Kulig, K. Schirbort & M. Schubert (Hrsg.), Empowerment behinderter Menschen. Theorien, Konzepte, Best-Practice (S. 119-128). Stuttgart: Kohlhammer.
Hattie, J. (2013). Lernen sichtbar machen. Übersetzt von W. Beywl & K. Zierer. Baltmannsweiler: Schneider Hohengehren.
Heyer, R. (2010). Peer-Education – Ziele, Möglichkeiten und Grenzen. In: Harring, M., Böhm-Kasper, O., Rohlfs, C., Palentien, C. (Hrsg.), Freundschaften, Cliquen und Jugendkulturen (S. 407-421). VS Verlag für Sozialwissenschaften. https://doi.org/10.1007/978-3-531-92315-4_19
Keller, R. (2024). Peer Education. In: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) (Hrsg.), Leitbegriffe der Gesundheitsförderung und Prävention. Glossar zu Konzepten, Strategien und Methoden. https://doi.org/10.17623/BZGA:Q4-i088-2.0
Kreutzmann, M. (2021). Ansätze und Programme zur Förderung des Erlebens sozialer Zugehörigkeit im Schulkontext. In: M. Kreutzmann, L. Zander, & B. Hannover (Hrsg.), Aufwachsen mit Anderen. Peerbeziehungen als Bildungsfaktor (S. 191-205). Stuttgart: W. Kohlhammer.
Martin, J.-P. (1982). Bedingungen für einen sozialintegrativen Fremdsprachenunterricht. Der Fremdsprachliche Unterricht, 1: 61-64.
Martin, J.-P. (2001). Lernen durch Lehren: ein modernes Unterrichtskonzept. Schulverwaltung. Bayern, 23(3), 105-110.
Kommentar: Peer to Peer Lernformate in der Schule
Auch Sie als Lehrkraft können kooperative Arbeitsformen etablieren, in denen Schüler*innen voneinander lernen Beispiele dafür sind Expert*innengruppen, Peer-Reviews, Peer-Feedback oder auch Formate, in denen Schüler*innen, die bereits einen Wissensvorsprung haben, Fachinhalte mit ihren Mitschüler*innen wiederholen.
In eine ähnliche Stoßrichtung zielen Methoden aus dem didaktischen Konzept „Lernen durch Lehren“ (oder kurz: LdL), das durch Jean-Pol Martin begründet wurde (Martin, 1982). Dabei erschließen sich Lernende mehr oder weniger selbstständig einen Teil des Lernstoffs und bereiten ihn im Anschluss selbst für die anderen Lernenden didaktisch auf: d. h. sie stellen ihn den anderen Schüler*innen vor, festigen das Verständnis durch Übungsaufgaben und überprüfen den Lernerfolg ihrer Mitschüler*innen. Schon der römische Stoiker Seneca hielt fest: „Während wir lehren, lernen wir“. Dahinter steht die Annahme, dass das Verständnis der Fachinhalte durch die Formulierung in eigenen (einfachen) Worten und den intensiven Austausch nochmal vertieft wird. Auch bestehende Wissenslücken werden so schneller aufgedeckt (Martin, 2001). Weitere Information zum LdL-Konzept finden Sie auf z. B. auf folgenden Seiten:
https://www.youtube.com/watch?v=DZGAvuukh4k
https://padlet.com/ism_schuhladen/lernen-durch-lehren-eine-methode-f-r-das-21-jahrhundert-1vujxc9qx4hz
https://www.ldl.de/
Forschungsergebnisse zeigen dabei, dass kooperative Lernformen und Peer Involvement nicht nur den Lernerfolg der Schüler*innen, sondern auch ihr Zugehörigkeitsgefühl in die Gruppe der Peers verbessert (Kreutzmann, 2021).